kunstfreunde lüdenscheid

in Gedenken an einen großen Künstler
Timm Ulrichs gestorben
Am 29. April verstarb, für die Kunstwelt unerwartet, nach kurzer Krankheit der „Totalkünstler“ Timm Ulrichs. Zu Lüdenscheid pflegte er seit 1980 eine enge Beziehung, die darin gipfelte, dass er bei einem Kunstsalon der Kunstfreunde Lüdenscheid erklärte, sein Standbein sei zwar in Münster und Hannover, sein Spielbein aber in Lüdenscheid. Drei seiner wichtigen frühen Arbeiten sind seit Langem in der Städtischen Galerie zu sehen: Im Skulpturengarten seine „Kopfsteinköpfe“, Prototypen aus seiner Lüdenscheider Einzelausstellung 1980; im Obergeschoss der Dauerausstellung die Bodenskulptur „nach/traum – Nacht/raum“ (ebenfalls 1980); schließlich in der Glashalle der Museen seine große Installation „Der Fußboden-Tisch-Stuhl-Teller-Löffel“ aus dem Jahr 1982. Zahlreiche weitere Arbeiten befinden sich in der Sammlung der Städtischen Galerie und in Lüdenscheider Privatsammlungen. In vielen Lüdenscheider Ausstellungen der vergangenen nahezu fünf Jahrzehnte waren Werke Timm Ulrichs zu sehen, in der Städtischen Galerie, in der Galerie Friebe oder in der zeitweilig als experimentelles Kunsthaus genutzten ehemaligen Musikschule in der Liebigstraße. Oft stellte er gemeinsam mit seinen Meisterschülern aus; über drei Jahrzehnte lehrte er als Professor an der Kunstakademie Münster. Noch in den letzten beiden Ausstellungen der Städtischen Galerie waren Arbeiten von Timm Ulrichs zu sehen.
Timm Ulrichs war zweifellos auch im internationalen Maßstab der vielseitigste Künstler seiner Generation. Er sprühte vor Ideen, die er oft erst nach Jahren realisieren konnte. Mit dem Tod setzte er sich künstlerisch immer wieder auseinander. Schon 1969 hatte er auf seinen Grabstein die paradoxen Worte meißeln lassen: „Denke immer daran, mich zu vergessen! TIMM ULRICHS * 31.3.140“. Auf sein rechtes Augenlid ließ er 1981 die Worte „THE END“ tätowieren. Seine Augen haben sich nun geschlossen, der Text ist lesbar – noch im Tod ein Kunstwerk. In Lüdenscheid wird Timm Ulrichs Vielen dankbar im Gedächtnis bleiben.
Klaus Crummenerl
Am 29. April verstarb, für die Kunstwelt unerwartet, nach kurzer Krankheit der „Totalkünstler“ Timm Ulrichs. Zu Lüdenscheid pflegte er seit 1980 eine enge Beziehung, die darin gipfelte, dass er bei einem Kunstsalon der Kunstfreunde Lüdenscheid erklärte, sein Standbein sei zwar in Münster und Hannover, sein Spielbein aber in Lüdenscheid. Drei seiner wichtigen frühen Arbeiten sind seit Langem in der Städtischen Galerie zu sehen: Im Skulpturengarten seine „Kopfsteinköpfe“, Prototypen aus seiner Lüdenscheider Einzelausstellung 1980; im Obergeschoss der Dauerausstellung die Bodenskulptur „nach/traum – Nacht/raum“ (ebenfalls 1980); schließlich in der Glashalle der Museen seine große Installation „Der Fußboden-Tisch-Stuhl-Teller-Löffel“ aus dem Jahr 1982. Zahlreiche weitere Arbeiten befinden sich in der Sammlung der Städtischen Galerie und in Lüdenscheider Privatsammlungen. In vielen Lüdenscheider Ausstellungen der vergangenen nahezu fünf Jahrzehnte waren Werke Timm Ulrichs zu sehen, in der Städtischen Galerie, in der Galerie Friebe oder in der zeitweilig als experimentelles Kunsthaus genutzten ehemaligen Musikschule in der Liebigstraße. Oft stellte er gemeinsam mit seinen Meisterschülern aus; über drei Jahrzehnte lehrte er als Professor an der Kunstakademie Münster. Noch in den letzten beiden Ausstellungen der Städtischen Galerie waren Arbeiten von Timm Ulrichs zu sehen.
Timm Ulrichs war zweifellos auch im internationalen Maßstab der vielseitigste Künstler seiner Generation. Er sprühte vor Ideen, die er oft erst nach Jahren realisieren konnte. Mit dem Tod setzte er sich künstlerisch immer wieder auseinander. Schon 1969 hatte er auf seinen Grabstein die paradoxen Worte meißeln lassen: „Denke immer daran, mich zu vergessen! TIMM ULRICHS * 31.3.140“. Auf sein rechtes Augenlid ließ er 1981 die Worte „THE END“ tätowieren. Seine Augen haben sich nun geschlossen, der Text ist lesbar – noch im Tod ein Kunstwerk. In Lüdenscheid wird Timm Ulrichs Vielen dankbar im Gedächtnis bleiben.
Klaus Crummenerl
EDEN NAEL LIEDTKE
Ich will nicht zeichnen | Ich will nur spielen
27.03.2026 - 14.06.2026
Eden Nael Liedtke (*1997) erhielt das Stipendium der Märkischen Kulturkonferenz e.V. (MKK) für Bildende Kunst im Fach Zeichnen. Die Ausstellung in der Städtischen Galerie gibt Einblick in sein umfangreiches zeichnerisches Werk, das einem Tagebuch gleich intime Einblicke in sein Innenleben gewährt. Es geht um gesellschaftlich relevante Themen, um Abweichungen und Gemeinsamkeiten und darum, einen Raum für Resonanzen zu schaffen.
Link zum Flyer
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27.03.2026 - 14.06.2026
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galerie
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ab 1. Januar 2026 als Dauerausstellung
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programm
Wir treffen uns, um gemeinsam Ausstellungen zu besuchen, im Kunstsalon und unterstützen Veranstaltungen der Städtischen Galerie.
fördern und austauschen
Der kunstfreunde lüdenscheid e.v. wurde 2009 von Kunst- und Kulturinteressierten gegründet, um die Städtische Galerie zu fördern und ihre kulturelle Bedeutung ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden unterstützen wir Aktivitäten der Galerie, so etwa Künstlergespräche im regelmäßig stattfindenden Kunstsalon.
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ausblick
c/o
kunstfreunde lüdenscheid e.v.
städtische galerie
sauerfelder straße 14 - 20
58511 lüdenscheid
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fon 02351.17- 1234 und 17- 1496
info@kunstfreunde-luedenscheid.de
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täglich außer montags und dienstags
11.00 - 18.00 uhr
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